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Presse-Informationen November 2005

28. November:

34. Baden-Württembergische Meisterschaften in Sindelfingen: Friedrichshafen stellt erneut erfolgreichstes Team

23. November:

Vorbericht Baden-Württembergische Meisterschaften

17. November:

Vorerst kein Länderspiel in Sindelfingen

15. November:

Jugend: Sieben VfL-Teilnehmer bei 2. Regional-Ranglistenturnier

13. November:

Mannschaften: Versöhnlicher Abschluss der Hinrunde

09. November:

Mannschaften: Vorbericht zum vierten Spieltag

 

  28. November 2005  

34. Baden-Württembergische Meisterschaften in Sindelfingen:
Friedrichshafen stellt erneut erfolgreichstes Team

Ausrichter und Veranstalter waren sich einig: „Ein solch gutes, ausgeglichenes Teilnehmerfeld wie am vergangenen Wochenende in Sindelfingen, hatten wir bei einer Landesmeisterschaft schon lange nicht mehr erlebt.“ Obwohl am Finaltag die Favoriten erwartungsgemäß unter sich waren, schlugen sich auch die Lokalmatadoren beachtlich.

„Das Gesamtniveau konnte gegenüber den vergangenen Jahren zwar nicht unbedingt gesteigert werden, aber die Leistungsspitze ist erfreulicherweise deutlich näher zusammen gerückt“, kommentierte Andreas Schuch, der Sportwart des Baden-Württembergischen Badmintonverbandes (BWBV) bereits den ersten Turniertag. „Auch die Entscheidung, erstmals je acht Jugendliche zuzulassen hat die Veranstaltung belebt, denn die jungen Wilden rücken den Etablierten mit ihrem schnellen und modernen Spiel immer mehr auf den Pelz.“ Diese Leistungsdichte machte sich dann auch am Finaltag durch zahlreiche spannende und hochklassige Begegnungen bemerkbar.

Drei von fünf Titeln für Friedrichshafen

Das Maß aller Dinge bei den baden-württembergischen Frauen ist 29 Jahre alt, heißt Claudia Vogelgsang und spielt für den VfB Friedrichshafen. Bereits zum dreizehnten Mal in Folge holte sie den Titel im Dameneinzel, musste aber im Mixed und Doppel nun anerkennen, dass die Konkurrenz aufgeschlossen hat. Mit Wolf-Dieter Baier und Birgit Schönharting stellt das Zweitliga-Team vom Bodensee zwei weitere Spieler, die sich in die Siegerlisten eintragen konnten und verteidigte damit erwartungsgemäß seine fast schon traditionelle Vormachtstellung im „Ländle“. Baier sicherte sich und seinem Verein den Titel im Einzel und im Mixed, dort an der Seite seiner Vereinskameradin Schönharting. Drei weitere Titelträger kommen überraschenderweise nicht von der Bundesligakonkurrenz aus Neusatz oder Waghäusel, die in der zweiten Liga hauptsächlich von ihren zahlreichen Ausländern profitieren, sondern vom Regionalligisten SG Schorndorf: Christian Beutel und Benjamin Wahl, beide noch nicht lange der Jugend entwachsen, gewannen souverän das Herrendoppel, Corinna Lux war an der Seite von Natalie Tropf (BC Viernheim) im Damendoppel erfolgreich.

Den Sindelfingern gelingen Achtungserfolge

Vom Württembergliga-Team des Ausrichters VfL Sindelfingen waren vier Aktive am Start. Claudia Pal und Achim Seidel gelang im gemischten Doppel ein Achtungserfolg in der ersten Runde gegen Sabine Huber (SSV Waghäusel) und Tobias Müller (SG Hemsbach), die in anderen Disziplinen zum Teil bis ins Endspiel kamen. Auch Sebastian Richter überstand an der Seite von Janina Burkhardt (Schorndorf) die erste Runde, musste sich dann aber den späteren Siegern Baier/Schönharting geschlagen geben. Auch im Einzel erreichte der 17-Jährige die zweite Runde und hatte damit sein Ziel, mindestens vier Spiele zu machen bereits erreicht, ohne ein Doppel gespielt zu haben. „Sebastians Leistung ist schwer einzuschätzen“, meinte sein Vater und Trainer Gerhard Richter. „Die erste Runde war zu einfach, die zweite - vor allem natürlich im Mixed – zu schwer. Aber mit den beiden Siegen kann er sehr zufrieden sein.“

Achim Seidel und Simon Stiegler unterlagen im Achtelfinale gemeinsam gegen das an zwei gesetzte Doppel Huber/Dorner (BC Viernheim). Auch die beiden Herrenberger Claus Fleck und Sebastian Plebst überstanden diese Runde nicht mehr, nachdem sie sich zuvor gegen die beiden Metzinger Maier / Ludin hatten durchsetzen können. Nach dem krankheitsbedingten Ausfall seines etatmäßigen Doppelpartners Christoph Hornikel war Sebastian Richter an der Seite von Manuel The (TV Zizenhausen) gegen die Rastatter Paarung Arlt/Vetter ebenso chancenlos wie die beiden Gärtringer Landesligaspieler Patrick Singer und Michael Wolf gegen die beiden U19-Spieler Christopher Rank und Frederik Weil von der TSG Heilbronn. Auch im Einzel scheiterte Singer bereits in Runde eins, ähnlich wie der Böblinger Claus Kirsch oder die Sindelfingerin Claudia Pal, die auch an der Seite von Janina Burkhardt (Schorndorf) den Einzug in die zweite Runde verpasste.

Die kompletten Ergebnis- und Meldelisten gibt es hier.



 


  23. November 2005  

Vorbericht Baden-Württembergische Meisterschaften

Die Sindelfinger Hinterweilhalle wird am kommenden Wochenende wieder zum Treffpunkt der 100 besten Badmintonspieler Baden-Württembergs. Mit 14 Aktiven stellt auch der Kreis Böblingen eine beachtliche Teilnehmerzahl bei den 34. Landesmeisterschaften. Dass die einheimischen Akteure in den Kampf um die fünf Landesmeistertitel eingreifen können, ist aber eher unwahrscheinlich.

Bereits zum elften Mal innerhalb der letzten fünf Jahre vertraut der Baden-Württembergische Badmintonverband ein solches Großereignis dem Ausrichter-Team des VfL Sindelfingen an: „Wir können keinen besseren Ausrichter für unsere Saisonhöhepunkte finden“, schwärmt Erich Kniepert, der Präsident des Baden-Württembergischen Badmintonverbands (BWBV) von der Atmosphäre in der Schulturnhalle Hinterweil. Auch die Akteure scheinen dies immer mehr zu schätzen, denn die Zahl der Meldungen ist in diesem Jahr nochmals um rund zwanzig Prozent gestiegen.

Hervorragend besetzte Teilnehmerfelder

Mit der gewachsenen Quantität der Spielerinnen und Spieler hat sich aber auch die Qualität der Teilnehmerfelder verbessert. Von den spielberechtigten Stammspielern der drei Zweiligaclubs Friedrichshafen, Waghäusel und Neusatz/Bad Herrenalb fehlt kaum ein wichtiger Name und auch die Regionalligisten Viernheim und Schorndorf sind fast vollzählig vertreten. „Alle fünf Disziplinen sind dadurch hochklassig und vor allem sehr ausgeglichen besetzt“, freut sich Sindelfingens Badminton-Chef Michael Häupler und hofft auf lautstarke und tatkräftige Zuschauerunterstützung.

Weil das Zweitligateam des VfB Friedrichshafen am wenigsten Ausländer in seinen Reihen hat, zählen die Akteure vom Bodensee auch dieses Mal wieder zu den Favoriten auf die inoffizielle Vereinswertung. Mit Claudia Vogelgsang und Wolf-Dieter „Woody“ Baier stehen allein zwei der erfolgreichsten Akteure der vergangenen Jahre in Diensten der „Häfler“. Es gilt allgemein als sicher, dass die 29-Jährige ihren dreizehnten Einzeltitel in Folge holen wird. Aber bei den Herren und den Doppeldisziplinen lassen sich in diesem Jahr kaum Favoriten ausmachen. Vor allem die Jugend drängt mit Achtungserfolgen auf deutscher Ebene immer weiter nach vorn und ist sicher für die eine oder andere Überraschung gut.

Kaum Chancen für die Kreisteilnehmer

Eine Überraschung wäre es folglich auch, wenn einer der 14 Akteure aus dem Kreis Böblingen in die Medaillenränge vordringen könnte. Die besten Aussichten hierfür hätten noch die Vertreter aus Herrenberg (Baden-Württemberg-Liga) oder Sindelfingen (Württemberg-Liga). Die Landesligisten aus Böblingen, Gärtringen oder Kuppingen werden sicherlich kaum über die erste Runde hinauskommen können. Sindelfingens Nachwuchstalent Sebastian Richter ist in drei Disziplinen am Start und formuliert seine Ziele eher bescheiden: „Vier Spiele wären schön.“ Damit meint er, dass er wenigstens ein Spiel gewinnen möchte. Ähnliches gilt sicherlich auch für seine Kollegen.

Bei durchgehend freiem Eintritt beginnt die Veranstaltung am Samstag um 10:00 Uhr mit den gemischten Doppeln. Gegen 12:30 Uhr sollen auf neun Spielfeldern die Einzeldisziplinen beginnen, gefolgt von den Doppeln ab etwa 15:30 Uhr. Für die Halbfinal- und Finalspiele, die am Sonntag ab 10:00 Uhr beginnen werden, wird die Halle extra umgebaut. Die Tribüne wird herausgelassen und zwei spezielle Spielfeldmatten verlegt, die eine optimale Präsentation der Endrunden-Matches garantieren. Das voraussichtliche Ende wird sonntags spätestens gegen 17:00 Uhr erwartet.

Mehr Informationen rund um die Veranstaltung wie etwa die kompletten Meldelisten oder die Auslosungen gibt es hier.



 

 

  17. November 2005  

Vorerst kein Länderspiel in Sindelfingen

Lange herrschte Ungewissheit beim VfL Sindelfingen, nun steht es endgültig fest: Das für den 26. Januar geplante Badminton-Länderspiel zwischen Deutschland und Neuseeland findet nicht statt, zumindest nicht in Sindelfingen. Aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben.

Im kommenden Jahr feiert die Sindelfinger Badminton-Abteilung ihr 50-jähriges Bestehen. Als besonderes Highlight dieses Jubiläumsjahres wollen VfL-Abteilungsleiter Michael Häupler und sein Team ein Länderspiel der deutschen Nationalmannschaft präsentieren. Bereits im Februar dieses Jahres kam der erste Kontakt mit den Verantwortlichen beim Deutschen Badmintonverband (DBV) zustande und man einigte sich beim VfL intern recht bald für das zu diesem Zeitpunkt einzig geplante Länderspiel gegen Neuseeland.

„Als Termin wurde uns lediglich die Kalenderwoche vier genannt“, so Michael Häupler. „Da wir uns einen exakten Termin hatten aussuchen können und ein Tag am Wochenende seitens des DBV nicht in Frage kommt, legten wir uns auf den Donnerstag, 26. Januar fest und schworen alle Beteiligten auf diesen Termin ein“. Die Zusendung der Vertragsunterlagen ließ jedoch lange auf sich warten. Und als der Chef der Sindelfinger 'Federballer’ vor wenigen Wochen wieder einmal beim zuständigen DBV-Vizepräsidenten nachhakte, stellte sich heraus, dass der Sindelfinger Wunschtermin bereits nach Unterschleißheim vergeben worden war und der VfL ungefragt für den Mittwoch vorgesehen war.

Dass noch Ausrichter für weitere Termine in dieser Woche gesucht werden, war den Sindelfingern zwar bekannt. „Das ist normal“, erklärt Michael Häupler „denn für den Verband rechnet sich ein einzelnes Länderspiel nicht. Dass diese Termine aber ohne Rücksprache mit uns bereits vergeben wurden, kam, sagen wir mal, überraschend.“


Michael Häupler und seinem Team
fiel die Entscheidung nicht leicht

Eine Verschiebung auf den Mittwoch wäre dem VfL organisatorisch zwar möglich gewesen, hätte aber einen enormen finanziellen Mehraufwand bedeutet. Dass darüber hinaus aber auch eine weitere mündliche Vereinbarung nicht eingehalten wurde, ärgert die Sindelfinger und führte letztlich zum Beschluss, das Engagement für diesen Januar-Termin endgültig aufzugeben.

Damit sich die einzelnen Ausrichter einer solchen Länderspielreise die Zuschauer nicht gegenseitig wegnehmen, sei es üblich, mindestens 200 km Entfernung zwischen die Austragungsorte zu legen. „Nun mussten wir aber erfahren, dass montags noch ein Spiel in Rastatt stattfinden wird“, so Michael Häupler. „Nachdem für Ende November auch noch kurzfristig ein Frankreich-Länderspiel nach Viernheim vergeben worden war, stand unsere Entscheidung fest – ohne uns. Nach Jahren ohne Länderspiel in Baden-Württemberg hatten wir gehofft, den Badmintonfans in der Gegend etwas ganz Besonderes bieten zu können. Nun finden in unmittelbarer zeitlicher und räumlicher Nähe zwei weitere Spiele noch vor unserem Termin statt. Weil wir die Organisation komplett selbst übernehmen wollen, wird uns das finanzielle Risiko so einfach zu groß.“

Enttäuscht, aber nicht entmutigt bleiben die Sindelfinger aber weiter am Ball und hoffen, später im Jahr nochmals die Chance auf etwas Außergewöhnliches zu bekommen. Einen kleinen Trost für die einheimischen Badmintonfans gibt es übrigens bereits nächste Woche in Sindelfingen. Dann wird der VfL wieder die Baden-Württembergischen Meisterschaften ausrichten. Und nicht zuletzt weil das „Ländle“ inzwischen immerhin drei Zweitliga-Clubs stellt, wird es auch da hochklassiges Badminton zu sehen geben, noch dazu bei freiem Eintritt.

 


 


  15. November 2005  

Jugend:
Sieben VfL-Teilnehmer bei 2. Regional-Ranglistenturnier

Zufriedene Gesichter beim Badminton-Nachwuchs des VfL Sindelfingen – auch wenn die Anzahl der Podiumsplatzierungen beim zweiten Regional-Ranglistenturnier nicht so groß war, wie noch vor drei Wochen. Freuen konnte sich nun auch wieder Michaela Häupler, die die U19-Konkurrenz souverän für sich entschied.

Mit insgesamt sieben Teilnehmern waren die Sindelfinger nach Münsingen gefahren und die Ergebnisse können sich durchweg sehen lassen. VfL-Jugendleiter Andreas Richter sieht seine Schützlinge auf einem guten Weg. „Erfolg zeigt sich in dieser Phase nicht nur in den nackten Ergebnissen, sondern vor allem in der Art und Weise, wie sie zustande kommen. Das intensive Training mit Sebastian Richter scheint bereits anzuschlagen.“

So ist etwa der fünfte Platz von Christine Peter und der neunte Rang von Sarah Lutz fast so hoch einzuschätzen wie eine Halbfinalteilnahme, denn die beiden 14-Jährigen verloren in der Altersklasse U17 jeweils nur ein einziges Spiel - jedoch zu unterschiedlichen Zeitpunkten. Erfolgreichste Sindelfinger Teilnehmerin war wieder einmal Michaela Häupler. Die 16-Jährige präsentierte sich schon wieder gut erholt von den anstrengenden Spielen tags zuvor in der Aktiven-Mannschaft und gewann das U19-Endspiel gegen die Metzingerin Elisa Reder letztlich souverän mit 11:9 und 11:5.

Die beiden jüngsten VfL-Teilnehmer lieferten sich im Halbfinale der Altersklasse U13 gegenseitig einen großen Kampf, aus dem nach drei langen Sätzen Tim Wohlfarth als Sieger hervorging. Ein wenig entkräftet von diesem Match unterlag sein Kontrahent Janik Schüssler anschließend auch im Spiel um Platz drei gegen Julius Walter vom TV Rottenburg. Auch Tim Wohlfahrt erschien seinem Trainer im Endspiel etwas platt, so dass er wenige Tage vor seinem elften Geburtstag erneut gegen den Mössinger Jan Käpernick den Kürzeren zog.

Bei den Jungs der Altersklasse U17 konnte Marcel Beuttler seinen zweiten Platz vom letzten Mal nicht verteidigen und landete nun auf Rang vier. „Über die Halbfinal-Niederlage gegen einen ‚Tennisspieler’ ärgerte er sich selbst am meisten“, so VfL-Coach Andreas Richter, der auch bei Tobias Zebisch ein paar Formschwankungen beobachtete, was jenem letztlich den elften Rang bescherte.

 


 


  13. November 2005  

Mannschaften:
Versöhnlicher Abschluss der Hinrunde

Am vierten Spieltag der Württemberg-Liga kassierte die erste Badminton-Mannschaft des VfL Sindelfingen zwei herbe Auswärtsniederlagen. Das Landesliga-Team dagegen erkämpfte sich zu Hause drei wichtige Punkte im Abstiegskampf und sorgte damit noch für einen einigermaßen versöhnlichen Abschluss der Hinrunde.

Obwohl erstmals in dieser Spielzeit in Bestbesetzung, stand der VfL 1 gegen die SV Fellbach und die SG Schorndorf auf verlorenem Posten und zeigte „die wohl schlechteste Saisonleistung“, so Sindelfingens Routinier Heiko Munz. Erwartungsgemäß konnte Christoph Hornikel, nach rund einem Vierteljahr ohne Badminton-Praxis, gegen die beiden hartnäckigsten Verfolger des weiterhin ungeschlagenen Spitzenreiters VfB Friedrichshafen noch nicht wieder die gewohnten Impulse setzen. Beim 2:6 in Fellbach waren es lediglich Achim Seidel und Simon Stiegler im zweiten Herrendoppel sowie Sebastian Richter im zweiten Herreneinzel, die für den VfL punkten konnten. Im Dameneinzel unterlag Claudia Pal gegen Miriam Kümmel ähnlich knapp in drei Sätzen wie im Doppel an der Seite von Silvia Horvath (15:12, 1:15, 15:17). Mit ein wenig mehr Glück wäre also auch ein Unentschieden drin gewesen.

Die Sindelfinger Niederlage in Schorndorf fiel dagegen wesentlich deutlicher aus. Beim 1:7 sorgte nur Sebastian Richter für den Ehrenpunkt. Der 17-Jährige gewann sein Einzel gegen den routinierten Reiner Strohmaier mit 15:11 und 15:4. Christoph Hornikel konnte gegen Thomas Schmudde zwar einen dritten Satz erzwingen, unterlag letztlich aber mit 17:16, 8:15, 2:15. Trotz dieser beiden Niederlagen konnte der VfL seinen fünften Tabellenplatz zur Saisonhalbzeit verteidigen.

Das Sindelfinger Landesliga-Team verbesserte sich mit dem 4:4-Unentschieden gegen die SG Tübingen/Metzingen und dem 5:3-Erfolg über die TSG Söflingen in der Tabelle um einen Platz und beendet die Hinrunde auf Rang sechs. Das ist deutlich weniger als man sich als Verbandsliga-Absteiger noch vor der Saison erhofft hatte. Dennoch stimmen die zuletzt gezeigten Leistungen für die anstehende Rückrunde zuversichtlich.

Wieder einmal war es die Jüngste im Team, die die meisten Punkte für den VfL sammelte: Die erst 16-jährige Michaela Häupler gewann sowohl ihre beiden Einzel als auch die beiden Doppel an der Seite von Antje Mohrs und legte damit den Grundstock für die Sindelfinger Punkte. Beim 4:4 gegen Metzingen/Tübingen gelang es den Sindelfingern trotz einer 4:1-Führung nicht, den entscheidenden fünften Punkt zu machen.

Gegen das überraschend stark angetretene Tabellenschlusslicht Söflingen dagegen stand es nach guter Vorarbeit des ersten Herrendoppels (Uwe Sachs/ Michael Häupler) sowie der bereits erwähnten Damenspiele bereits 3:1 für den VfL, als Thomas Züfle mit einem knappen Sieg über Jürgen Gaudera den vierten Punkt sicherte und Michael Häupler und Antje Mohrs im abschließenden Mixed ähnlich knapp für den entscheidenden Siegpunkt sorgten. Abteilungsleiter Michael Häupler appellierte in seinem abschließenden Kommentar an den Mannschaftsgeist seiner Kameraden: „Dieser Erfolg war erst möglich, nachdem alle im Team verstanden hatten, dass man nur gemeinsam gewinnen kann. Hoffentlich können wir diese Einstellung auch in die Rückrunde retten“.

 


 


  09. November 2005  

Mannschaften:
Vorbericht zum vierten Spieltag

Während die erste Badminton-Mannschaft des VfL Sindelfingen am kommenden Samstag zwei Mal auswärts ran muss, bestreitet der VfL 2 zum Abschluss der Hinrunde nochmals zwei Heimspiele. Austragungsort ist ausnahmsweise die Sporthalle des Stiftsgymnasiums.

Wenn nicht durch Krankheit noch jemand kurzfristig ausfällt, werden beide Sindelfinger Mannschaften wohl erstmals in Bestbesetzung antreten können. Im Württemberg-Liga-Team wird endlich Christoph Hornikel wieder dabei sein, der am Freitag von seinem geschäftlichen New-York-Trip zurückkehren wird. Durch regelmäßiges Joggen im Central Park hat er sich zwar in den letzten Wochen fit gehalten, ob Sindelfingens Nummer Eins jedoch nach gut einem Vierteljahr ohne badmintonspezifisches Training gleich wieder punkten kann, ist fraglich. Aber allein aus taktischen Gründen ist sein Mitwirken in Fellbach und Schorndorf wichtig. So kann bei den beiden Verfolgern des Spitzenreiters Friedrichshafen vielleicht der eine oder andere überraschende Punkt mehr herausspringen und der fünfte Tabellenplatz zur Saisonhalbzeit verteidigt werden.

Die zweite Mannschaft wäre in der Landesliga vorerst damit zufrieden, zur Saisonhalbzeit nicht mehr auf einem sicheren Abstiegsplatz zu stehen. Um sich in der Tabelle um ein oder zwei Plätze vorarbeiten zu können, müssten aber unbedingt zwei Siege her gegen den Tabellenzweiten SG Metzingen/Tübingen 3 und gegen das Schlusslicht TSG Söflingen 3. Spielbeginn für das erste Match im Stiftsgymnasium wird um 15:00 Uhr sein. Die zweite Begegnung wird gegen 18:30 Uhr beginnen.

 


 

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