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Presse-Informationen Juni 2005

30. Juni:

50 Jahre BWBV: Ländervergleich Baden-Württemberg gegen Bayern

27. Juni:

Hohe Auszeichnung für Wilfried Beckord: Unermüdlicher Arbeiter im Hintergrund

26. Juni:

Länderspiel-Atmosphäre im Doppelpack

20. Juni:

Jugend: Globus Top 3000: "Auf und nieder, immer wieder ..."

07. Juni:

Jugend: Michaela Häupler ist Bezirksmeisterin im Einzel

 


 30. Juni 2005  

50 Jahre Baden-Württembergischer Badminton-Verband :
Ländervergleich Baden-Württemberg gegen Bayern

Der Baden-Württembergische Badminton-Verband feiert in Sindelfingen sein 50-jähriges Jubiläum. Sportlicher Höhepunkt wird am Samstag, 9. Juli ein Ländervergleichskampf zwischen Baden-Württemberg und Bayern sein, zu dem über 400 Zuschauer erwartet werden. Spielbeginn im Gymnasium Unterrieden ist um 15:00 Uhr, der Eintritt ist frei.

Fünfzig Jahre Badminton in Baden-Württemberg: Das mag manchen überraschen, wirkt diese rasante, anspruchsvolle Sportart doch so jung und modern. Badminton ist ganz offensichtlich erst in den letzten paar Jahren so richtig ins Bewusstsein einer breiteren Öffentlichkeit gerückt, erfreut sich aber seitdem einer zunehmenden Beliebtheit. Vor allem im Breitensportbereich verzeichnen Freizeitzentren und Vereine seit Jahren regen Zuwachs.

Tatsächlich aber ist es schon über fünfzig Jahre her, dass die Sportart rund um den kleinen weißen Federball, der heutzutage bei Könnern ihres Faches schon einmal über 360 Sachen schnell werden kann, auch in Deutschland seine ersten Anhänger fand. Nur wenig später gründeten sich die ersten Vereine, bald auch der Deutsche Badminton-Verband (DBV) und seine Landesverbände.

Der BWBV ist der viertgrößte Landesverband im DBV

Waren es 1953 noch vierzehn Vereine mit 120 Mitgliedern, sind unter dem Dach des DBV inzwischen 218.000 Aktive (vierzig Prozent davon sind weiblich) in 2.700 Vereinen organisiert. Von den 16 Landesverbänden ist der Baden-Württembergische Badminton-Verband (BWBV) der viertgrößte mit 25.000 Mitgliedern, 307 Vereinen und 428 gemeldeten Mannschaften.

Weil auch der bayerische Landesverband noch in diesem Jahr sein 50-jähriges Bestehen feiert, lag es für die Verantwortlichen des BWBV nahe, die besten Bundesligaspieler Süddeutschlands zu einem Demonstrations-Wettkampf einzuladen. Das etwa dreistündige Programm sieht vor, alle fünf Disziplinen zu präsentieren, vermutlich in dieser ungewohnten Reihenfolge: Dameneinzel, Herrendoppel, gemischtes Doppel, Damendoppel und zum krönenden Abschluss das Herreneinzel mit dem Friedrichshafener „Showtalent“ Wolf-Dieter (Woody) Baier. Ganz ohne Leistungsdruck können die Auswahlspieler ihre ganzen Fähigkeiten unter Beweis stellen und auch einmal gewagte Ballwechsel riskieren, die die Zuschauer begeistern werden.

Über 400 Zuschauer erwartet

Als Austragungsort dieses Schaukampfes fiel die Wahl auf Sindelfingen. Neben den bekannten Ausrichterqualitäten des VfL Sindelfingen gab nicht zuletzt die zentrale Lage der Daimlerstadt den Ausschlag dafür. Badminton-Abteilungsleiter Michael Häupler freut sich über den Zuschlag: „Dieser Länderkampf ist vor allem aufgrund der ungewohnt hohen Zuschauerzahl eine ganz besondere Herausforderung für uns. Wir rechnen mit über 400 Besuchern – und das verspricht eine tolle Stimmung.“

Ganz nebenbei bemerkt Häupler noch, dass diese Veranstaltung für sein Team eine geradezu optimale Generalprobe für das eigene Jubiläum sein wird: „Nächstes Jahr werden wir selbst 50 Jahre alt – und planen wir für den Donnerstag, 26. Januar ein richtiges Länderspiel. Gegner der deutschen Nationalmannschaft wird voraussichtlich Neuseeland sein.“

Selbst dann wird Sindelfingen natürlich bei weitem nicht mit einer Badmintonhochburg wie Peking konkurrieren können, wo vor wenigen Wochen am Finaltag der Mannschafts-Weltmeisterschaften noch sage und schreibe 18.000 begeisterte Zuschauer für eine Stimmung gesorgt hatten, wie man sie sonst höchstens vom Fussball kennt. Aber für deutsche und europäische Maßstäbe sind 400 Besucher bei einer Badmintonveranstaltung schon eine beachtliche Zahl.

Dass dies auch durchaus realistisch ist, zeigt schon die Tatsache, dass der BWBV-Geschäftsstelle allein für den anschließenden, internen Festakt im Sindelfinger Marriott-Hotel bereits rund 360 Anmeldungen vorliegen. „Und ein Großteil von diesen Gästen wird es sich natürlich nicht nehmen lassen, auch den Schaukampf zu besuchen“, so Geschäftsführerin Monika Kniepert.

 


 

 


 27. Juni 2005  

Hohe Auszeichnung für Wilfried Beckord:
Unermüdlicher Arbeiter im Hintergrund

Der Sindelfinger Wilfried Beckord wurde vom Badminton-Weltverband IBF für seine jahrzehntelange, ehrenamtliche Arbeit als Lehrwart des Deutschen Badminton-Verbandes mit dem „Meritorious Service Award der IBF“ ausgezeichnet.

Viele aktuelle Badmintonspieler des VfL Sindelfingen mögen ihn vielleicht überhaupt nicht (mehr) kennen. Das mag einerseits daran liegen, dass Wilfried Beckord die Öffentlichkeit gar nicht so sehr liebt und stattdessen lieber im Hintergrund die Fäden in der Hand behält. Andererseits investiert der überaus rüstige Rentner auch schon seit Jahren einen Großteil seiner Zeit in die aktive Verbandsarbeit und hat mit diesem Engagement schon sehr viel bewegt. Als Mitglied des Referats für Lehre und Ausbildung ist der A-Trainer im Deutschen Badminton-Verband schon seit 27 Jahren vor allem für die Aus- und Weiterbildung seiner Trainerkollegen zuständig. Seit 1988 leitet er diesen Ausschuss.

Die Badmintonabteilung des VfL Sindelfingen hat Wilfried Beckord vor allem in den 60er und 70er Jahren massgeblich mitgeprägt: Zuerst durch sein ehrenamtliches Engagement in der Abteilungsspitze, wo er unter anderem fünf Jahre als Abteilungsleiter und vier weitere Jahre als Kassier tätig war, dann vor allem als engagierter und erfolgreicher Trainer. Ihm und seiner akribischen Trainingsarbeit ist es vor allem zu verdanken, dass der VfL in den 70er und 80er Jahren sportlich so erfolgreich war.

Auch heute noch ist der Einfluss von Wilfried Beckord unverkennbar. Der jetzige VfL-Trainer Gerhard Richter (ebenso wie Dieter Frick, Jürgen Ladwig, Volker, Herok, Dietmar Hechler oder Roland Müller Mitglied der damals so erfolgreichen Zeitliga-Mannschaft) gibt zum Beispiel gerne zu, dass er das meiste, was er heute an seinen Sohn und dessen Kollegen weitergeben kann, von Wilfried Beckord erlernt hat.


Wilfried Beckord (rechts)
zusammen mit dem
DBV-Präsidenten
Prof. Dieter Kespohl
beim DBV-Verbandstag
in Ulm

Wie auch Abteilungsleiter Michael Häupler und seine Kollegen vom Abteilungsvorstand holt sich Richter noch immer gerne Rat bei ihm und nutzt dessen hervorragende Kontakte.

 


 

 


 26. Juni 2005  

Die Highlights der nächsten Monate:
Länderspiel-Atmosphäre im Doppelpack

Die Badmintonfans in Sindelfingen und Umgebung dürfen sich in den nächsten Monaten auf einige ganz besondere Leckerbissen freuen.

Los geht es bereits am Samstag, 9. Juli, mit einem Ländervergleichskampf zwischen Baden-Württemberg und Bayern. Von 15:00 bis 18:00 Uhr werden die besten Bundesligaspieler Süddeutschlands im Gymnasium Unterrieden einen Schaukampf austragen, bei dem es sicherlich viele spektakuläre Ballwechsel zu bestaunen geben wird. Schließlich stehen die Auswahlspieler nicht unter Erfolgsdruck und können ihr ganzes Können unter Beweis stellen.

Über 400 Zuschauer erwartet

Anlass dieses Demonstrations-Wettkampfes sind die Feierlichkeiten zum 50-jährigen Bestehen des Baden-Württembergischen Badmintonverbands. Weil sich für die anschließende, interne Galaveranstaltung im Marriott Hotel bereits zahlreiche Gäste angemeldet haben, rechnen die Veranstalter auch für das sportliche Highlight mit einer ungewohnt großen Kulisse. Immerhin wird der Eintritt hierfür kostenlos sein.

„Ich gehe davon aus, dass wir erstmals über 400 Zuschauer in der Halle haben werden – und das verspricht eine tolle Stimmung“, so VfL-Abteilungsleiter Michael Häupler, der mit seinem Team für einen angemessenen Rahmen sorgen wird. „Die zahlreichen Zuschauer sind eine ganz neue Herausforderung für uns und auch der Hauptgrund, warum wir erstmals ins Gymnasium Unterrieden ausweichen.

Generalprobe für “echtes“ Länderspiel im Januar

Ganz nebenbei ist diese Veranstaltung für die Badmintonabteilung auch eine Art Generalprobe für den eigenen 50. Geburtstag im kommenden Jahr. Denn gleich im Januar plant der VfL erstmals ein Länderspiel der deutschen Nationalmannschaft in Sindelfingen. Noch sind die Verträge zwar nicht unterzeichnet, aber alles deutet inzwischen darauf hin, dass der Gegner am Donnerstag, 26. Januar 2006, Neuseeland heissen wird.

Neben diesen beiden Großereignissen drohen die baden-württembergischen Landesmeisterschaften am 27. und 28. November schon beinahe in den Hintergrund zu geraten. Sicherlich zu Unrecht, denn auch da wird es wieder Badminton auf hohem Niveau zu bestaunen geben. Ebenso wie ab Oktober auch bei den zahlreichen Heimspielen der beiden eigenen Mannschaften oder bei den Landesmeisterschaften der Altersklassen am 11. und 12. Februar.

 


 

 


 20. Juni 2005  

Jugend:
Globus Top 3000: "Auf und nieder, immer wieder ..."

Das Internationale Globus-Turnier in Waghäusel ist eines der wenigen, hochkarätig besetzten Turniere, wo sich die besten Badminton-Talente in den wettkampfarmen Sommermonaten ihre Spielpraxis holen können. Unter den mehr als 300 Teilnehmern aus elf Nationen war auch Sebastian Richter vom VfL Sindelfingen.

VfL-Trainer Gerhard Richter wollte seinen Filius schon seit langem wieder einmal unter Wettkampfbedingungen beobachten. Was er am vergangenen Wochenende zu sehen bekam, begeisterte ihn jedoch nur selten und brachte vor allem die Erkenntnis, dass im Training noch viel zu tun ist.

Am ersten Wettkampftag gab es für den 16-jährigen Sindelfinger gleich eine Erstrunden-Niederlage im Doppel. Anstatt endlich wieder mit seinem langzeitverletzten Doppelpartner Carsten Zimdars (Fellbach) spielen zu können, war er offen gemeldet und bekam den technisch deutlich schwächeren Bulgaren Ivan Ivanov als Partner zugelost. Gerade als die beiden dabei waren, sich aufeinander einzustellen, war das Auftaktmatch bereits verloren (7:15, 16:17) und diese Konkurrenz damit schon beendet.

„Sebastian hat in den entscheidenden Momenten einfach zu riskant gespielt“, analysierte der Vater das erste Match. Eine Erkenntnis, die sich auch in den beiden Einzeln der Qualifikationsgruppe fortsetzte. Gegen den bayrischen Auswahlspieler Manuel Heumann war der Sindelfinger nur selten in der Lage seine physischen Vorteile auszunutzen. Meist suchte er den kompliziertesten und risikoreichsten Schlag, scheiterte damit und unterlag in zwei Sätzen mit 12:15 und 9:15.

Erst gegen den an Eins gesetzten Turnierfavoriten Zvonimir Durkinjak (Medvedgrad BK) zeigte Richter über längere Strecken, was er wirklich kann. Trotz eines raschen 1:9-Rückstandes im ersten Satz kämpfte sich der Sindelfinger auf 10:10 heran, machte dann aber eine Trinkpause und verlor den Faden wieder: 10:15. Einen ähnlichen Verlauf nahm auch der zweite Satz: Umkämpfte Ballwechsel bis zum 9:8, dann wieder eine Trinkpause und erneut folgten zahlreiche „unforced errors“, also unnötige Ballverluste - bis der Satz und damit das Turnier für ihn zu Ende war (9:15).

Dennoch war der Vater vor allem mit diesem letzten Spiel zufrieden: „Das waren fast 100 Prozent seines Leistungsvermögens“, freute sich Gerhard Richter, der insgesamt aber ein unentschiedenes Fazit zog: „Sebastian hat gespielt, wie der Specht fliegt: Auf und nieder, immer wieder ...“

 


 

 


 07. Juni 2005  

Jugend:
Michaela Häupler ist Bezirksmeisterin im Einzel

Nach ihren ungefährdeten Erfolgen bei den Bezirks-Ranglistenturnieren zählte Michaela Häupler auch bei den Südwürttembergischen Meisterschaften zum engen Kreis der Titelaspiranten. Dass ihr der Turniersieg in Reutlingen aber so leicht fallen sollte, davon war die Sindelfingerin selbst überrascht.

Auf Antrag einiger Vereine wurden die Disziplinen der Bezirksmeisterschaften erstmals auf zwei Termine verteilt. So sollte sichergestellt werden, dass die Jugendlichen in Einzel, Doppel und Mixed starten können, ohne an einem Tag zu viele Spiele absolvieren zu müssen. Weil aber zahlreiche etablierte Vereine für die Einzelkonkurrenz überhaupt nicht gemeldet hatten, waren in Reutlingen über vier Altersklassen verteilt nur rund 60 Teilnehmer dabei, so dass dieser Versuch wohl schon heute als gescheitert betrachtet werden darf.

Bei den U17 Mädchen waren nur sechs Teilnehmerinnen am Start, die zuerst in zwei Gruppen antraten. Michaela Häupler gewann ihre beiden Auftaktspiele ebenso ungefährdet, wie die beiden Matches in der Finalgruppe. Nach dem 11:3- und 11:8-Erfolg im „Endspiel“ gegen ihre Doppelpartnerin Irina Christ (SVH Königsbronn) hat sich die Sindelfingerin auch für den zweiten Termin in vier Wochen viel vorgenommen. Dann will sie sich auch die Titel im Doppel und Mixed zum 16. Geburtstag schenken.

Auch wenn für die beiden anderen Sindelfinger Teilnehmer keine vergleichbaren Spitzenplatzierungen herauskamen, zog VfL-Jugendtrainer Björn Abendroth ein durchaus zufriedenes Fazit. Marcel Beuttler zeigte in der Altersklasse U17 mit Rang acht eine ähnliche Leistung wie zuvor auf den Ranglistenturnieren. „Ihm fehlt noch ein Jahr intensives Training,“ so der Coach, „dann kann auch er im Bezirk ganz vorne mitmischen“.

Den gleichen Platz belegte auch der zehnjährige Tim Wohlfahrt, der seine körperliche Unterlegenheit in der Altersklasse U13 noch nicht wettmachen konnte und dieses Mal ohne Satzerfolg blieb. Björn Abendroth: „Schade, dass sein wesentlich verbesserter Einsatz noch nicht belohnt wurde.“

 


 

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