menu 1
menu 2
menu 3
menu 4
menu 5
menu 6
menu 7
menu 8

Presseinfos Oktober 2003

29. Oktober 2003:

Erstes Regional-Ranglistenturnier der Jugend

27. Oktober 2003:

Bezirksmeisterschaften der Aktiven

22. Oktober 2003:

Zweiter Spieltag Verbandsliga

19. Oktober 2003:

Zweiter Spieltag Baden-Württemberg-Liga

16. Oktober 2003:

Vorbericht zweiter Spieltag

 


 29. Oktober 2003  

Erstes Regional-Ranglistenturnier der Jugend

Unter den insgesamt 115 Teilnehmern des Regional-Ranglistenturniers in Münsingen waren auch neun Badminton-Kids des VfL Sindelfingen. Darunter einige bereits erfahrenere Jugendliche wie etwa Michaela Häupler, die die Konkurrenz der Altersklasse U17 gewann oder Thomas Ganzhorn, der auf dem dritten Platz landete. Am Start waren aber auch vier Turnier-Neulinge.

Zu den Jüngsten, die jemals die Farben des VfL auf Turnieren vertreten haben, gehören seit diesem Wochenende der achtjährige Tim Wohlfahrt und der knapp zehnjährige Marcel Autenrieth. Die beiden haben vor rund einem Jahr mit dem Badmintonspielen im Verein begonnen - zuerst Montag abends in der von Markus Todt betreuten Kindergruppe. Von 18:00 bis 19:30 Uhr tummeln sich dort in der Hinterweilhalle meist zehn bis fünfzehn Kinder im Alter von etwa sechs bis zehn Jahren und lernen spielerisch die ersten grundlegenden Badminton-Techniken.

Bereits nach kurzer Zeit aber bewiesen die beiden so viel Talent und Spielfreude, dass sie die Trainingsgruppe wechselten und nun sogar zwei Mal pro Woche trainieren: Dienstags, zusammen mit über zwanzig weiteren Jugendlichen, die in verschiedenen Gruppen von mindestens vier erfahrenen Übungsleitern je nach Leistungsstand betreut werden, und donnerstags im Stiftsgymnasium mit der Talentgruppe von Gerhard Richter. Dass auch dabei der Spaß nicht zu kurz kommt, versteht sich von selbst.

Aufgrund einer zwar logischen, aber nicht ganz einfach zu verstehenden Regelung des Badmintonverbandes, zählte das Regional-Ranglistenturnier in Münsingen bereits zu der Spielzeit 2004/2005. Hintergrund ist, dass den Jugendlichen zumindest theoretisch die Möglichkeit gegeben werden soll, sich während einer einzigen Saison von der untersten Ebene bis hin zu den deutschen Meisterschaften qualifizieren zu können. Und weil die Regio-Ranglisten erst vor wenigen Jahren als Einstiegsebene zusätzlich eingeführt und den Turnieren auf Bezirksebene vorgeschaltet worden waren, zieht sich eine komplette Jugendsaison nun über eineinhalb Jahre hinweg.

So kommt es zum Beispiel auch, dass Marcel Autenrieth nicht mehr in der Altersklasse U11 mitmachen darf, sondern bereits bei U13 an den Start musste - obwohl er nächste Woche erst zehn Jahre alt wird. Ihrem ersten Turnierauftritt hatten die beiden Jungs lange entgegen gefiebert. Dass sie dabei gegen meist deutlich ältere Gegner noch ein wenig Lehrgeld bezahlen mussten, hat sie zunächst zwar ein wenig enttäuscht, aber auch angespornt: „Das nächste Mal sind wir wieder dabei,“ haben sie ihrem Betreuer Andreas Richter versprochen.

Einen tollen Einstand feierte die zwölfjährige Christine Peter. Sie wurde auf Anhieb sechste von immerhin dreizehn Teilnehmerinnen in der Altersklasse U15. Sarah Lutz belegte dort Rang elf und Felix Richter landete bei den Jungs dieser Altersklasse ebenfalls auf dem sechsten Platz, Thomas Hahl sogar auf Platz vier. Sven Richter (U19) dagegen konnte bei seinem Debut noch kein Match gewinnen. Thomas Ganzhorn, Jahrgang 1986, scheiterte im U19-Halbfinale an seinem ewigen Konkurrenten Bartos Micher vom BSV Jungingen, setzte sich aber im Spiel um Platz drei deutlich gegen Maron Barth vom TV Rottenburg durch. Noch besser machte es Michaela Häupler. Die Vierzehnjährige verlor zwar den ersten Satz im U17-Endspiel mit 3:11, setzte sich aber letztlich mit 13:10 und 11:5 noch gegen die Rottenburgerin Jana Köstler durch und holte sich zu ihren Erfolgen der letzten Jahre einen weiteren Turniersieg.

 


 

 


 27. Oktober 2003  

Bezirksmeisterschaften der Aktiven

Die Herren der ersten Sindelfinger Badmintonmannschaft betrachteten die Bezirksmeisterschaften in Herrenberg hauptsächlich als zusätzliche Trainingseinheit unter Wettkampfbedingungen – wollten sich aber auch möglichst direkt für die demnächst in eigener Halle stattfindenden Landesmeisterschaften qualifizieren.

Ein Platz unter den ersten vier des Bezirks Südwürttemberg sollte ausreichen, um am letzten November-Wochenende bei den Baden-Württembergischen Meisterschaften in der Hinterweilhalle dabei zu sein. Mit dem zweiten Platz im Doppel sicherten sich Christoph Hornikel und Achim Seidel ihre Teilnahme ebenso, wie Andreas Hirschmann im Einzel. Er wurde in Herrenberg dritter.

Für Sindelfingens derzeitiges erstes Doppel Hornikel/Seidel lief zunächst alles nach Wunsch. Die ersten beiden Runden gegen niedrigklassigere Gegner aus Jungingen und Tübingen kamen gerade recht, um ins Turnier zu finden und die Abstimmungsprobleme der letzten Begegnungen vergessen zu lassen. Auch im Halbfinale gelang den beiden noch ein Dreisatz-Sieg gegen Jürgen Hoffmann (Spvgg Feuerbach) und den früheren Sindelfinger Thilo Donath (BV Jungingen). Erst im Finale mussten sich die beiden Sindelfinger wieder einmal gegen Matthias Maurer und Jörg Ruberg mit 12:15 und 14:17 knapp geschlagen geben. „So langsam sollten wir uns da etwas einfallen lassen“, kommentierte dann auch Christoph Hornikel etwas enttäuscht die inzwischen dritte Niederlage in Folge gegen die Junginger Paarung. „Wir sind jedes Mal knapp dran, können den Sack aber einfach nicht zu machen.“

Die zweite Sindelfinger Paarung, Andreas Hirschmann und Heiko Munz, scheiterte nach einem mühsamen Auftaktsieg gegen das Gastgeberdoppel Jörn Brand und Manuel Oppermann bereits in der zweiten Runde an den beiden jungen Friedrichshafenern Falko Schmidt und Tobias Arenz.

Diese beiden waren es auch, die Christoph Hornikel und Achim Seidel jeweils in der zweiten Runde im Einzel ausbremsten. Ähnlich wie beim Ligaspiel vergangene Woche waren die Sindelfinger wieder machtlos gegen das schnelle und druckvolle Spiel der beiden Youngsters vom Bodensee. Hornikel unterlag 6:15 / 8:15 gegen Schmidt, Seidel verlor 3:15 und 10:15 gegen Arenz.

Besser lief es im Einzel nur für Andreas Hirschmann. Nach einem Auftaktsieg gegen den Herrenberger Michael Rammler warf der Sindelfinger zwar bereits in der zweiten Runde seinen Doppelpartner und Vereinskameraden Heiko Munz aus dem Rennen (15:4, 15:4), fand aber erst im Halbfinale seinen Meister in Matthias Maurer - wobei die Deutlichkeit der Niederlage gegen den häufigen Trainingspartner mit 4:15 und 4:15 dennoch überraschte. Im Spiel um Platz drei wäre der Sindelfinger dann auf den Lokalmatadoren Claus Fleck getroffen, der das Match aber angesichts der bereits vorgerückten Stunde kampflos abgegeben hatte.

 


 

 


 22. Oktober 2003  

Zweiter Spieltag Verbandsliga

Nach dem ersten Doppelspieltag in der Badminton-Verbandsliga bleibt der zweiten Mannschaft des VfL Sindelfingen zwar die Erkenntnis, dass das Saisonziel Klassenerhalt durchaus realistisch ist. Bis dahin ist es aber auch noch ein langer Weg für den Aufsteiger.

Aus den beiden Auswärtsspielen im schwäbischen Allgäu gelang den Sindelfingern nur ein einfacher Punktgewinn bei der SG Leupolz-Waltershofen. Wie eng dieses Unentschieden war, zeigt ein Blick auf die einzelnen Resultate.

Die Hälfte der acht Matches wurden erst im dritten Satz entschieden, drei Mal zugunsten des VfL. Auch die übrigen vier Spiele waren meist äußerst knapp. Die Punkte für den VfL lieferten Michael Häupler und Björn Abendroth im zweiten Herrendoppel, Claudia Ertel und Antje Mohrs im Damendoppel sowie Claudia Ertel und Michael Häupler im Mixed. Den vierten Punkt steuerte Ralf Baumgärtel mit seinem überraschend deutlichen Zweisatz-Sieg über Günter Pfender im zweiten Herreneinzel bei (15:1/15:6). Die besten Chancen, das Mannschaftsergebnis noch zu verbessern, hatten Antje Mohrs im Dameneinzel sowie Thomas Züfle im ersten Herreneinzel. Beide führten lange Zeit, konnten aber jeweils zum Satzende die entscheidenden Chancen nicht nutzen.

Bei der anschließenden 3:5-Niederlage in Wangen wusste die SG Neuravensburg/Schomburg ihren Heimvorteil geschickt zu nutzen. Die Gastgeber sind das schnelle, druckvolle Spiel in ihrer kleinen und vor allem sehr niedrigen Vier-Felder-Halle gewohnt. Für die Sindelfinger bedeutete es dagegen eine große Umstellung, sich in Bedrängnis nicht wie gewohnt mit langen, hohen Bällen befreien zu können. Ein chaotisches Durcheinander an Linien und Feldmarkierungen unterschiedlichster Sportarten erschwerte zusätzlich die Orientierung in der engen Mehrzweckhalle. Wieder waren es Michael Häupler und Björn Abendroth im zweiten Herrendoppel und Ralf Baumgärtel im zweiten Herreneinzel, die die ersten Sindelfinger Punkte sicherten. Für den dritten Zähler sorgte dann Claudia Ertel mit einem deutlichen 11:3 und 11:5 im Dameneinzel. Thomas Züfle und Björn Abendroth hätten am ehesten noch die Punkte für ein Unentschieden oder gar für einen Sieg holen können, scheiterten aber in ihren Einzeln jeweils knapp in drei Sätzen.

 


 

 


 19. Oktober 2003  

Zweiter Spieltag Baden-Württemberg-Liga

Ausser Spesen nichts gewesen – so platt sich diese alte Redensart meist anhören mag, selten hat sie jedoch die Situation der ersten Sindelfinger Badminton-Mannschaft besser beschrieben als bei den beiden 0:8-Niederlagen in Jungingen und Friedrichshafen am zweiten Spieltag der Baden-Württemberg-Liga.

Wäre es nicht bei den beiden dominierenden Mannschaften der Liga gewesen, könnte man die beiden 0:8-Schlappen der Sindelfinger Rumpftruppe beinahe als blamabel bezeichnen. Wieder einmal hat sich deutlich gezeigt, dass dem VfL ein Spitzenspieler wie David Kaviladze im wahrsten Sinn des Wortes hinten und vorne fehlt. Vorne, weil er an Ranglistenposition eins selbst einige Spiele für sich und den VfL entscheiden kann. Hinten, weil er alleine durch seine Anwesenheit dafür sorgt, dass die anderen Sindelfinger Spieler in der Rangliste jeweils einen Platz nach hinten rücken und damit bessere Chancen haben, ihre Spiele zu gewinnnen.

Um die drei verbliebenen Stammspieler Christoph Hornikel, Andreas Hirschmann und Achim Seidel möglichst optimal einsetzen zu können, waren VfL-Kassier Werner Freitag und Jugendwart Andreas Richter mit zu den beiden weitesten Auswärtsspielen der Saison gefahren und standen im zweiten Herrendoppel erwartungsgemäß auf verlorenem Posten. Ähnlich erging es auch der 17-jährigen Silvia Horvath, die an der Seite ihrer Freundin Claudia Pal für die beiden fehlenden Stammspielerinnen Ilka Busch und Evelyne Hügle eingesprungen war.

Bei der 0:8-Niederlage gegen den Regionalliga-Absteiger und haushohen Meisterschaftsfavoriten BSV Jungingen gelangen den Sindelfingern lediglich zwei Satzgewinne. Dem Ehrenpunkt am nächsten waren Christoph Hornikel und Achim Seidel. Sie scheiterten im ersten Doppel nur knapp im Entscheidungssatz an Matthias Maurer und Jörg Ruberg (15:9, 6:15 und 13:15). Ähnlich erging es Achim Seidel auch in seinem Einzel. Nachdem er gegen Routinier Oliver Vollmer den ersten Durchgang mit 15:13 gewonnen hatte, unterlag er noch zwei Mal mit 6:15. In allen anderen Matches kamen die Sindelfinger nicht über sechs Punkte pro Satz hinaus.

Mit 0:8 Spielen und 1:16 Sätzen fiel auch die Niederlage beim letztjährigen Meister VfB Friedrichshafen ähnlich enttäuschend aus. Den einzigen Satz gewann Christoph Hornikel, der die Nummer eins der „Häfler“, den 20-jährigen Peter Weinert, mit 12:15 und 17:15 in den Entscheidungssatz zwang, dort aber letztlich mit 11:15 doch noch den Kürzeren zog. Alle weiteren Matches musste der VfL dem Nachwuchsteam des Deutschen Vizemeisters von 2002 mehr oder weniger deutlich überlassen und findet sich damit prompt am Tabellenende wieder.

 


 

 


 16. Oktober 2003  

Vorbericht zweiter Spieltag

Den beiden Badminton-Teams des VfL Sindelfingen stehen am Samstag jeweils zwei schwere Auswärtsspiele bevor. Und immer noch wird die erste Mannschaft von ernsthaften Aufstellungsproblemen geplagt.

Nach wie vor nichts Neues gibt es von Topspieler David Kaviladze. Er weilt noch immer in Georgien. Für ihn reisen Andreas Richter und Werner Freitag mit zu den beiden Spitzen-Teams der Baden-Württemberg-Liga. Weil mit Claudia Pal aber wieder nur eine Dame aus der Stammbesetzung mitfahren kann, wird es trotz dieses taktischen Kniffs sehr schwer werden, auch nur einen einzigen Punkt mit nach Hause zu nehmen.

Denn der erste Gegner ist der Regionalliga-Absteiger und größte Favorit auf den direkten Wiederaufstieg BSV Jungingen. Neben dem früheren Herrenberger Matthias Maurer, der jetzt regelmäßig beim VfL trainiert, ist das Team aus dem Killertal gespickt mit ehemaligen Sindelfinger Spitzenspielern, wie Jörg Ruberg, Thilo Donath oder Simone Pfeil.

Nach dieser Partie geht es für die erste Mannschaft noch nach Friedrichshafen. Auch dort wird es schwer werden, einen Punkt zu entführen. Zwar wird der letztjährige Meister in dieser Saison nicht ganz so stark eingeschätzt wie zuletzt, jedoch ist das junge Team sehr schwer auszurechnen.

Auch der zweiten Mannschaft steht in der Verbandsliga eine lange Reise ins Allgäu bevor. Für das erste Spiel geht es nach Kisslegg zur Spielgemeinschaft Leupolz-Waltershofen, anschließend nach Wangen zur SG Neuravensburg-Schomburg.

 


Home